ROTE KARTE FÜR “DER BIKER” – Resonanzwerk Oberhausen
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In einer jüngst durch die Betreiber des Resonanzwerk in Oberhausen veröffentlichen “Stellungnahme zur aktuellen Kampagne gegen uns” (1) wird versucht, die massive Kritik aus der Zivilgesellschaft an Auftritten von rechten und rechtsoffenen Bands als unberechtigte Anfeindung darzustellen. Betont wird die angebliche Weltoffenheit der Betreiber und des Ladens. Doch ihre Taten strafen ihre Worte lügen.
Erst im Sommer 2026 warnten wir in einer Stellungnahme vor den Gefahren einer Etablierung rechtsoffener Strukturen anlässlich des Auftritts von Bands mit Verbindungen zum verbotenen Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ beim „Working Class Anthems“ Festival. (2) Am 31.Oktober 2026 soll nun Frank Schwung, bekannt als “Der Biker”, eine Bühne für sein Halloween-Konzert im Resonanzwerk geboten werden. (3)
Ein Lippenbekenntnis gegen Rechtsextremismus verkommt zur Farce, wenn man gleichzeitig als kommerzieller Partner für die musikalischen Agitatoren der AFD auftritt. Die Buchung von Frank Schwung setzt diesem gefährlichen Kuschelkurs mit dem rechten Rand die Krone auf.
Wir fordern die Betreiber des Resonanzwerk auf, die Konsequenzen aus ihrem eigenen Statement zu ziehen und verweisen auf die unbestreitbaren Fakten:
- Einreihung in den AFD – Kulturkampf
Frank Schwung ist kein unpolitischer Rockmusiker. Er stellt seine Kunst und Reichweite gezielt in den Dienst einer extrem rechten Partei. Erst am 3. Oktober 2026 trat er offiziell beim “AFD- Einheitsfestival” in Fürstenwalde auf. (4) Auf der selben Bühne, auf der der Faschist Björn Höcke als Hauptredner gegen unsere demokratische Gesellschaft hetzte.
- Kollaboration mit der gewaltbereiten extremen Rechten in NRW
Zivilgesellschaftliche Recherchen, u.a. von “Essen stellt sich quer” dokumentieren, dass Schwung nicht nur regelmäßig bei rechten Demonstrationen auftritt und teilnimmt. So weist „Essen stellt sich quer“ darauf hin, dass Schwung bei einer Demonstration der extremen Rechten in Essen als Demonstrationsanmelder aufgetreten ist, die als Scharnier und Sammelbecken für militante Gruppierungen wie der aus dem rechten Hooligan- und Bandidosspektrum rekrutierten selbsterklärten Essener Bürgerwehr “Steeler Jungs” und der neonazistischen “Bruderschaft Deutschland” diente. (5)
Ein ernstzunehmendes “Statement gegen Rechts” bedeutet Handeln und Konsequenzen, nicht das verfassen von PR-Texten zur Schadensbegrenzung, während im Hintergrund die Kasse mit rechtsoffenem Klientel klingelt.
Wir fordern das Resonanzwerk auf:
- machen Sie Schluss mit der permanenten Verharmlosung und sagen Sie das Konzert von Frank Schwung am 31. Oktober 2026 ab!
- setzen Sie die in ihrem Statement behauptete Toleranz in die Praxis um, indem Sie Akteuren, die mit Rechtsextremisten paktieren, konsequent die rote Karte zeigen!