Woh­nungs­lo­sen­hil­fe JA – von Rechts – NEIN

Hal­lo Lui­kov. – Ober­hau­se­ner Vielfalt
 ValDani Ita­lie­ni­sche Spe­zia­li­tä­ten GmbH
 Bal­ca­ni­co
 Ste­fan Opgen-Rhein
 Roland’s Grill­hähn­chen

Ihr alle und vie­le wei­te­re Oberhausener*innen unter­stützt die Grup­pe „Soli­da­ri­tät in Ober­hau­sen“ mit dem Ziel, woh­nungs­lo­sen Men­schen Hil­fe zukom­men zu lassen.
Der Ver­ein „Soli­da­ri­tät in Ober­hau­sen“ wur­de von Men­schen gegrün­det die aus rech­ten und rechts­of­fe­nen Spek­tren kom­men und/oder mehr oder weni­ger öffent­lich ent­spre­chen­de Posi­ti­on ver­brei­ten. Der Ver­ein gibt sich jedoch nach außen hin „unpo­li­tisch“ und positionsübergreifend.

Wir beob­ach­ten schon län­ger mit Sor­ge, dass Rech­te über die ver­meint­lich unpo­li­ti­sche Unter­stüt­zung von woh­nungs­lo­sen gesell­schaft­li­che Akzep­tanz erfah­ren und auf Grund der Anschluss­fä­hig­keit an das The­ma sozia­le Gerech­tig­keit auch von fort­schritt­li­chen, gesell­schafts­kri­ti­schen Men­schen Unter­stüt­zung und Zuspruch bekom­men. Auch die­se Ent­wick­lung ist Teil einer schlei­chen­den Inte­gra­ti­on rech­ten Gedan­ken­gu­tes in die Zivilgesellschaft.

Die­se öffent­lich bis dato negier­ten Ver­bin­dun­gen in Rech­te Milieus wur­den spä­tes­tens bei dem fol­gen­den für alle die es sehen woll­ten sichtbar:
Fotos, die das ehe­ma­li­ge Vor­stands­mit­glied der AfD Ober­hau­sen M. Papen­berg auf sei­nem Face­book Pro­fil am 22.12.20 ver­öf­fent­licht hat, doku­men­tie­ren wie Akti­ve von „Soli­da­ri­tät in Ober­hau­sen“ mit der „Besat­zung“ des mit gro­ßer AfD Kenn­zeich­nung bekleb­ten sog. „Wär­me­bus“ des AfD Euro­pa­par­la­ments­ab­ge­ord­ne­ten Gui­do Reil aus Essen zusam­men­ar­bei­ten. (Sie­he Screen­shots FB Pro­fil M. Papen­berg; wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Akti­vi­tä­ten und Äuße­run­gen M. Papen­bergs sind schnell mit einer Inter­net­su­che zu finden).

Auf Coro­na bezo­ge­ne Abstän­de, das tra­gen von Mund­na­sen­schutz sowie das ein­hal­ten der Haus­halts­zu­sam­men­kunfts­re­geln wur­de, wie von M. Papen­berg selbst doku­men­tiert, auch bei der Aus­ga­be offen­sicht­lich verzichtet.

Wir gehen davon aus, dass die ras­sis­ti­schen und dis­kri­mi­nie­ren­den Posi­tio­nen Rech­ter nicht mit Ihrem Anspruch als welt­of­fe­ne, für sozia­le Gerech­tig­keit enga­gier­te Gas­tro­no­mie ver­ein­bar ist.

Wir wür­den es begrü­ßen, wenn Sie sich auch wei­ter­hin für sozia­le Gerech­tig­keit enga­gie­ren und von Armut betrof­fe­ne Men­schen soli­da­risch unter­stüt­zen. Aber ach­ten Sie bit­te dar­auf, wem oder was Sie gesell­schaft­li­che Legi­ti­mi­tät verschaffen.

Und ja wir wis­sen, was kom­men wird: S. Prand­stet­ter und M. Jus­ten­ho­fen wer­den sicher­lich sinn­ge­mäß rela­ti­vie­ren mit Aus­sa­gen wie: „Das wuss­ten wir nicht…“ oder „Obdach­lo­sen­hil­fe kann doch nicht rechts sein…“ oder ähn­li­chem und sich ver­meint­lich „empört“ distan­zie­ren. Wer jedoch die von ande­ren Akti­ven von „Soli­da­ri­tät in Ober­hau­sen“ bspw. auf Face­book getä­tig­ten Aus­sa­gen, Zustim­mungs­be­kun­dun­gen und Likes betrach­tet und ver­folgt kann die Wert­lo­sig­keit sol­cher und ähn­li­cher mög­li­cher Pseu­do­di­stan­zie­run­gen schnell selbst beurteilen.