Zum wiederholten Mal traten am Samstag, 10. Januar 2026, Islamisten die der am 25.11.2025 vom Bundesinnenministerium verbotenen Gruppe „Realität Islam“ zuzuordnen sind in Oberhausen auf.
An einem Propagandastand unterhalb der ÖPNV-Haltestelle am Centro wurden Passant*innen aktiv angesprochen und aufgefordert, eine antisemitische Petition der Gruppierung zu unterzeichnen, die sich explizit gegen das Existenzrecht Israels und die geschichtlich begründete Verantwortung der BRD richtet.
„Realität Islam“, ebenso wie die zeitgleich verbotene Gruppe „Generation Islam“ zählt zur 1953 in Jordanien gegründeten, und seit 2003 in Deutschland mit einem Betätigungsverbot belegten transnationalen islamistischen Bewegung „Hizb ut-Tahrir“, welche für einen globalen „Kalifatstaat „ unter der Gesetzgebung der „Sharia“ kämpft.
Schon im Dezember 2025 erreichten uns Berichte von Schüler*innen eines Oberhausener Berufskollegs, dass Mitglieder dieser Gruppe an ihrer Schule offensiv, emotionalisierend und mit Nachdruck um Unterschriften für diese Petition geworben hätten.
Diese islamistische und antisemitische Raumnahme muss unterbunden werden.
Wir fragen uns, welchen Wert ein Betätigungsverbot des Bundesinnenministerium bei faschistischen Gruppen hat, wenn diese dennoch öffentliche Infostände durchführen können. Wir fragen uns, welche Verantwortung die @Stadt Oberhausen und das Management des @Westfield Centro im Kampf gegen Antisemitismus übernehmen.
Keinen Raum für Faschismus – *weder für deutsch-nationalen, *noch für islamistischen!
GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS!




