Anti­fa Knei­pe 1. März 26 Im „Gen­der-Wahn“? Anti­fe­mi­nis­mus als Schar­nier zwi­schen extre­mer Rech­ter, Kon­ser­va­tis­mus und bür­ger­li­chem Mainstream

Anti­fa-Knei­pe im Unterhaus

Input – Ver­net­zung – Küche für Alle

Vor­trag und Dis­kus­si­on am 1. März 2026

Im „Gen­der-Wahn“?
Anti­fe­mi­nis­mus als Schar­nier zwi­schen extre­mer Rech­ter, Kon­ser­va­tis­mus und bür­ger­li­chem Mainstream
Refe­ren­tin: Chris Rit­ter (Anti­ras­sis­ti­sches Bil­dungs­fo­rum Rheinland)

Im „Gen­der-Wahn“?

Gen­der Main­strea­ming, Gen­der Stu­dies, Sexu­al­päd­ago­gik, der Pri­de Month oder die “Gen­der-Spra­che” – die gera­de ange­sag­ten Feind­bil­der wech­seln, doch es geht immer gegen femi­nis­ti­sche Errun­gen­schaf­ten und For­de­run­gen. Die AfD pflegt die­se Feind­bil­der, in der neo­na­zis­ti­schen Sze­ne wird gegen CSDs mobi­li­siert, Män­ner­recht­ler und Incels frö­nen (nicht nur) online ihrer miso­gy­nen Fan­ta­sien, dank CDU schrei­ben Geset­ze und Richt­li­ni­en teil­wei­se vor, wie geschrie­ben wer­den soll. Wäh­rend die eine oder ande­re Dis­kri­mi­nie­rung nicht-hete­ro­nor­ma­ti­ver Geschlech­ter- und Fami­li­en­kon­zep­te abge­schafft wur­de, wird im kon­ser­va­ti­ven bis reak­tio­nä­ren Spek­trum dar­an gewer­kelt, die Moder­ni­sie­run­gen zurück­zu­dre­hen, erz­kon­ser­va­ti­ve, sexis­ti­sche sowie homo- und trans­feind­li­che Geschlech­ter- und Fami­li­en­bil­der wer­den in Stel­lung gebracht und erfreu­en sich zumin­dest media­ler Beliebtheit.
Der Vor­trag zeich­net die Ent­wick­lung anti­fe­mi­nis­ti­scher Dis­kur­se nach und beleuch­tet zen­tra­le Akteu­re des aktu­el­len Dis­kur­ses und ihre Netz­wer­ke. Wie­so hat sich das The­ma neben Asyl und Migra­ti­on zu einem so wirk­mäch­ti­gen Ele­ment rech­ter Mobi­li­sie­run­gen ent­wi­ckelt? Wel­che Bünd­nis­se haben sich erge­ben? Wel­che Aus­wir­kun­gen zei­gen sich im gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Dis­kurs? Und viel­leicht ent­wi­ckeln wir in der gemein­sa­men Dis­kus­si­on die ein oder ande­re Idee, die­ser Ent­wick­lung etwas ent­ge­gen­zu­set­zen und eman­zi­pa­to­ri­schen Inhal­ten Gehör zu verschaffen.

Der Vor­trag fin­det statt in Koope­ra­ti­on mit Soli­da­ri­sche Gesell­schaft (SOG) e.V..

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Die Ver­an­stal­ten­den behal­ten sich vor, von ihrem Haus­recht Gebrauch zu machen und Per­so­nen, die rechts­extre­men Par­tei­en oder Orga­ni­sa­tio­nen ange­hö­ren, der rechts­extre­men Sze­ne zuzu­ord­nen sind oder bereits in der Ver­gan­gen­heit durch ras­sis­ti­sche, natio­na­lis­ti­sche, anti­se­mi­ti­sche oder sons­ti­ge men­schen­ver­ach­ten­de Äuße­run­gen in Erschei­nung getre­ten sind, den Zutritt zur Ver­an­stal­tung zu ver­weh­ren oder von die­ser auszuschließen.
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Die Anti­fa-Knei­pe ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt von Fri­days for Future Ober­hau­sen, ES REICHT! Ober­hau­sen soli­da­risch gegen Rechts, Ster­ki Bleibt und dem Unter­haus und fin­det immer am 1. Sonn­tag des Monats im Unter­haus (Fried­rich-Karl-Str. 4, Nähe Ober­hau­sen HBF) statt. Es gibt poli­ti­sche Vor­trä­ge sowie die Mög­lich­keit, sich bei vega­nem Essen aus­zu­tau­schen und zu vernetzen.

17:00 Uhr vega­ne Küche für Alle KüfA
18:00 Uhr Vortrag
anschlie­ßend Kneipe